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Материалы и форум » Архивные темы » Архив 2013-2014 » Немецкий язык
Немецкий язык
АдминистраторДата: Суббота, 31.08.2013, 10:16 | Сообщение # 1
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1







Ich möchte nichts mehr sollen müssen.
Du sollst den Rasen nicht betreten
Und am Abend sollst du beten.
Vitamine sollst du essen
Und Termine nicht vergessen.

Wir sollen nicht beim Spiel betrügen
Und wir sollen auch nie lügen.
Wir sollen täglich Zähne putzen
Und die Kleidung nicht beschmutzen.

Kinder sollen leise sprechen
Spiegel darf man nicht zerbrechen.
Sonntags trägt man einen Hut,
Zigaretten sind nicht gut.

Ich möchte alle Sterne kennen,
Meinen Hund mal „Katze“ nennen,
Nie mehr will ich Strümpfe waschen
Tausend Bonbons will ich naschen.

Ich will keine Steuer zahlen,
alle Wände bunt bemalen.
Ohne Schuhe will ich gehen
Ich will nie mehr Tränen sehen.

Ich möchte nichts mehr sollen müssen,
ich möchte einen Tiger küssen.
Ich möchte alles dürfen wollen,
Alles können – nichts mehr sollen.

(с) Greta Amelungen


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АдминистраторДата: Воскресенье, 13.10.2013, 21:49 | Сообщение # 2
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2







HEINRICH HEINE

LORELEY

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldnes Haar.

Sie kämmt es mit goldnem Kamme,
Und singt ein Lied dabey;
Das ist eine wundersame,
Gewaltige Melodey.

Ein Schiffer, im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Loreley getan.


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АдминистраторДата: Воскресенье, 13.10.2013, 21:49 | Сообщение # 3
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3







Gefunden
( J.W. von Goethe )

Ich ging im Walde
so für mich hin,
und nichts zu suchen,
das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
wie Sterne leuchtend,
wie Äuglein schön.
Ich wollt` es brechen,
da sagt‘ es fein:
„Soll ich zum Welken
gebrochen sein?“
Ich grub’s mit allen
den Würzlein aus,
im Garten trug ich’s
am hübschen Haus.
Und pflanzt‘ es wieder
am stillen Ort;
nun zweigt es immer
und blüht so fort.


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АдминистраторДата: Четверг, 17.10.2013, 19:07 | Сообщение # 4
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4







Стихотворение:
Г. Хебелер "Город в моих мечтах"

Die Stadt in meinen Träumen
hat Blumen und auch Wiesen.
Dort kann man laufen, spielen,
mit Bällen spielen tanzen.
Und in den dunklen Ecken,
da spielen wir Verstecken..

Die Stadt hat viele Bäume,
Auf Bäumen singen Vögel,
vier, vierzehn oder vierzig.
Genau so viele Kinder
sind dort in meiner Stadt.
Sie freuen sich, sie spielen,
und Streit gibt es nicht oft.

Doch gibt's auch große Straßen,
und viele große Plätze.
Dort treffen wir die Freunde.
Wir gehen dann ins Kino,
in Disko, ins Theater
und auch ins Museum

In meiner Stadt sind Tiere:
Es gibt dort Hunde, Katzen,
und Hühner, Pferde, Kuhe.
Auf Srassen laufen Mäuse
verstecken sich ganz schnell.


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АдминДата: Понедельник, 28.10.2013, 19:15 | Сообщение # 5
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5







Heimatliches
Rosa Pflug

Der Mensch hat eine Heimat nur,
sowie ein Herz nur und ein Leben,
die ineinander sich verweben
im steten Wandel der Natur.

Bereits im ersten Lebensschrei
des Kindes klingen helle Töne:
Es grüßt die weite Welt, die schöne,
noch unbeschwert und sorgenfrei.

Da hört es Mutters Wiegenlied
und wundersame Kindermärchen.
Von Heimatliebe singt die Lerche,
vom Heimatlichen raunt das Ried.

Der ersten Lehrerin Gesicht.
Die erste Fibel. Welcher Jubel!
Welch freudetoller Pausentrubel
im strahlenwarmen Sonnenlicht!

Kaleidoskopisch eilt die Zeit...
Der Mensch hat vieles zu bezwingen,
damit aus schaffensreichem Ringen
ein bleibend Lebenswerk gedeiht.

Der Heimat — kühner Träume Flug
und guter Taten edle Triebe.
Es endet unsre Heimatliebe
erst mit dem letzten Atemzug.


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АдминДата: Понедельник, 28.10.2013, 19:16 | Сообщение # 6
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6







Der kleine Regenwurm

Bei Regenwetter und bei Sturm
Da wollt ein kleiner Regenwurm
Die Straße überqueren
Er ließ sich nicht belehren.

Die Mutti sagte:"Bleibe hier!"
Jedoch das kleine dumme Tier
gab nichts auf diese Stimme,
und das war grad das Schlimme.

Die Straße ist kein Tummelplatz,
zur Not vielleicht noch für den Spatz
Denn solch ein Spatz kann fliegen
und ist nicht leicht zu kriegen.

Der kleine Wurm ist schlechter dran,
weil doch ein Wurm nicht fliegen kann,
war noch so jung an Jahren
und wurde überfahren.

Peter Hacks


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АдминДата: Понедельник, 28.10.2013, 19:16 | Сообщение # 7
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7







Leute
Günter Kunert

Kleine Leute, große Leute
gab es gestern, gibt es heute,
wird es sicher immer geben,
über, unter, hinter, neben.

dir und mit und ihm und ihr:
Kleine, Große sind wie wir.
Größer als ein Großer kann
aber sein ein kleiner Mann.

Klein und groß sagt gar nichts aus,
sondern nur, was einer draus
für sich selbst und alle macht.
Darum habe darauf acht:

Wer den andren hilft und stützt
und sich nicht nur selber nützt,
hat das richtige Format -
ob ein Zwerg er oder grad

lang wie eine Latte ist
oder einen Meter mißt.
Kleine Leute, große Leute
gab es gestern, gibt es heute.


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АдминДата: Понедельник, 28.10.2013, 19:16 | Сообщение # 8
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8







Herbst
(Monika Rieger)

Die Mutter sagt: "Ich mag den Herbst,
er ist ein Vagabund,
und zieht vorbei mit Windmusik,
dazu ist er schön bunt."

Der Vater meint: "Na ja, der Herbst,
der bringt den Nebel her,
die Tage werden grau und trüb,
das stört beim Autofahren sehr."

"Der Herbst ist doch sehr angenehm",
mischt sich der Opa ein,
"die schwüle Hitze ist vorbei,
bald gibt es neuen Wein!"

Der Hund am warmen Ofenplatz
schaut in das Dämmerlicht.
Die Jahreszeit ist ihm egal,
zu ändern ist sie nicht.


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